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Vorstand

Alte Strukturen zu durchbrechen, erfordert Umdenken. Innerhalb wie außerhalb des Vorstandes nehmen wir alle Parteimitglieder als gleichwertig wahr. Wir hierarchisieren nicht, – auch nicht in der Reihenfolge, in der wir uns vorstellen.

Unser Bremer Vorstand
(nach der Gründungsversammlung Bremen am 31.01.2021)

Britta Vogelberg, Vorsitzende des Vorstands; Jahrgang 1979

Ich komme ursprünglich aus NRW, lebe nun aber bereits seit 2004 in Bremen und im Bremer Umland. Mir ist 2020 klar geworden, dass es politisch und in dem Bewusstsein der Menschen einen gravierenden Wandel geben muss und geben wird.

Ich sehe mich in der vollen Verantwortung, den Aufbau dessen zu unterstützen, was ich selbst leben möchte. Da erschien mir das Engagement in einer Partei, die eine Basisdemokratie erschaffen möchte, genau das richtige. Ich halte es für sehr unterstützenswert, die Bürger mehr in politische Entscheidungsprozesse einzuladen, sowie die Grundlagen zu fördern, damit Politik einfach verständlich und transparent wird. Dies sehe ich als Basis, damit Bürger ihr demokratisches Mitspracherecht adäquat nutzen können und Entscheidungen aus einer objektiv informierten Schwarmintelligenz, zum Wohle der Allgemeinheit, gefällt werden. Ich bin Damenschneider-Gesellin im Handwerk, Industriekauffrau, integraler Coach, derzeit arbeite ich hauptberuflich als Gesundheits- und Krankenpflegerin und gebe Seminare in deeskalativen Verhaltensweisen. Mir ist die Gründung eines Ethikrates für unsere Partei sehr wichtig, damit wir für unser Miteinander und kommende Herausforderungen klare Werte und eine Ethik erarbeiten. Diese Ethik stellt dann den Leitfaden unsers Handelns dar und wird uns bei strittigen Fragen die nötige Klarheit bringen.

Erich Sturm, Vorsitzender des Vorstands

Die sich rasant verändernden Bedingungen in unserer Gesellschaft haben zur Gründung von dieBasis geführt. Diese Partei hat zwei Aufgaben. Sie bietet die Basis für politische und aufklärerische Arbeit, in einer Zeit, wo Menschen sich zum politischen Austausch nicht mehr treffen dürfen, Demonstrationen verboten werden und eine Zensurwelle ungeahnten Ausmaßes eigene Meinungs- und Willensbildung zu verhindern sucht und sie ist ein erneuter Versuch, der Direkten Demokratie Ausdruck zu verleihen. Das hat mich bewogen, trotz größtem Zweifel, dass dieses politische System aus sich heraus reformierbar ist, noch einmal in einer Partei aktiv zu werden.

Gabriele Herb, Beisitzerin; Jahrgang 1967.

Ich bin vielseitig interessiert, was sich auch in meinen Berufen niederschlägt — ich habe eine medizinische, eine pädagogische und eine kaufmännische Ausbildung. Zum Teil im Ausland aufgewachsen und seitdem weit gereist, habe ich glücklicherweise schon früh erfahren dürfen, was es bedeutet, Weltenbürgerin und Teil der Menschheitsfamilie zu sein. Ich bin überzeugt davon, dass * Grundrechte nicht gnädig gewährt, sondern gewährleistet werden müssen, * die Wirtschaft für den Menschen da sein sollte und nicht umgekehrt und dass * wir als BürgerInnen uns wieder dessen besinnen sollten, dass wir der Souverän sind. Ich sehe in unserer Partei dieBasis mit ihren vier Säulen Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz die Chance, den Menschen in seiner Ganzheit, seiner Vollkommenheit wie auch seiner Unvollkommenheit, mit seinen Bedürfnisse und Fähigkeiten wieder ins Zentrum politischen Handelns zu stellen. Dazu — wie auch zur Umsetzung oben genannter Überzeugungen — möchte ich beitragen.

Olaf Hintz, stellvertretender Schatzmeister

In immer wiederkehrenden Gesprächen im engeren Freundeskreis, reifte über Jahre der Wunsch, die politische Landschaft in Deutschland grundlegend zu verändern. Die Frage war nur wie. Bei der Betrachtung der politischen Systeme auf unserem Globus, sind wir auch nicht fündig geworden, ein System adoptieren zu wollen. Mithin wäre die Gründung einer neuen Partei mit völlig revolutionären Inhalten die einzige Alternative gewesen. Dazu ist es leider nicht gekommen, aber mit der Partei “dieBasis“ habe ich nun endlich ein politisches Zuhause gefunden. Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass es außerhalb meines Freundeskreises noch so viele Menschen gibt, deren Vorstellungen einer politischen Zukunft für Deutschland sich mit meinen decken. Kurz gesagt, beinhalten die Basisdemokratie und die 4 Säulen all das, was mir am politischen Herzen liegt. Das Licht der Welt habe ich 1960 auf dem Land, konkret auf einem Bauernhof erblickt. Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt und BWL studiert. Mein Studium in Deutschland und England mündete in einem Diplom in Betriebswirtschaft und einem Bachelor of Arts in European Studies in Finance and Accounting. Früher alleinerziehender Vater eines lieben Sohnes und heute zusätzlich glücklicher Opa von 2 süßen und sehr liebenswerten Enkelkindern, denen ich eine bessere als die derzeitige Welt hinterlassen möchte.

Hartmut Reinke, Beisitzer

Zusammen mit Gabi Herb arbeite ich an der Ausgestaltung der Säule “Freiheit”. Freiheit ist, um es mit Erich Fromm zu sagen, “ein Akt des Sich-Befreiens im Prozess der Entscheidung. Bei diesem Prozess richtet sich das Ausmaß unserer Fähigkeit, wählen zu können, immer wieder nach unserer Lebenspraxis. Jeder Schritt, der mein Selbstvertrauen, meine Integrität, meinen Mut und meine Überzeugung stärkt, stärkt auch meine Fähigkeit, die wünschenswerte Alternative zu wählen, wobei es mir immer schwerer fällt, mich falsch zu entscheiden. Andererseits werde ich immer, wenn ich mich unterwürfig und feige erweise, schwächer, dies erschließt weiteren feigen Handlungen den Weg, bis ich schließlich meine Freiheit verloren habe.“
Der gezwungene und sich dann in Unterwürfigkeit ergebende Mensch verliert eben nicht nur die freie Wahl des Entscheidens, sondern riskiert dabei auch den schleichenden Verlust seines Vertrauens in die eigene Wirksamkeit. Manche erleben diesen Verlust weniger als Verlust denn mehr als Erlösung. Doch ist das Freiheit? Ich denke, es ist ein Trugschluss. 1966 kam ich an der Weser – im schönen Hameln – auf die Welt und war bis Oktober 2020 nicht politisch aktiv. In dieBasis trat ich ein, um eben diesen schleichenden Prozessen der Unterwerfung, diesem riskanten Verfall des Vertrauens in das lebendige Sein, klare Konzepte, kluge Perspektiven und das basisdemokratische Engagement einer starken Gemeinschaft entgegenzusetzen. Mit den vier Säulen und unserem Programm bieten wir einen konstruktiven Gegenentwurf, der den Menschen erreicht und stärkt, eben weil er den Menschen meint. Beruflich lehre ich an einer Hochschule im Hochschulbereich Gesundheit und Soziales, bin Sozialarbeiter, MBA und in Berufspädagogik promoviert.

Claudia Gebhardt, Beisitzerin

Ich werde im April 2021 54 Jahre alt und war über 25 Jahre als Verwaltungsbeamtin in Schleswig-Holstein tätig. Als meine beiden Kinder aus dem Haus waren, entschied ich mich, mit 45 Jahren noch einmal etwas ganz Neues zu machen. Ich ging ins Saarland und absolvierte eine Ausbildung zur Ergotherapeutin, um psychisch kranken Menschen zu helfen. Meiner Berufung folgend kam ich nach Bremen und arbeite seit 2017 hier in einem Krankenhaus, nachdem ich in unterschiedlichen Einrichtungen tätig war. 

Meine Entscheidung, mich politisch zu engagieren, entstand im Frühjahr 2020. Durch die Corona-Maßnahmen und die Einschränkungen der Grundrechte begann ich, mich im Widerstand zu organisieren. Ich war erschrocken, wie wenig Widerstand ich in der Gesellschaft wahrnahm, zumal mein Innerstes sofort spürte, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmte. So stieß ich zunächst auf “Widerstand 2020” und auf Bodo Schiffmann. Durch die Anforderung auf meinem Arbeitsplatz eine FFP2-Maske tragen zu müssen, bekam ich Atemprobleme und bin seit Mai 2020 im Krankenstand. Meine Zeit verbrachte ich also mit Internetrecherche rund um Corona. Ich beschäftigte mich das erste Mal richtig mit Politik. Was ich fand, erschütterte mich. Als sich “dieBasis” in Landesverbänden gründete, trat ich der Partei im November 2020 bei. Viele Jahre habe ich mich nicht um politische Ereignisse gekümmert und wurde dann fast über Nacht wachgerüttelt. Es ist höchste Zeit, die etablierten Parteien und deren Vertreter abzulösen durch ein basisdemokratisches System. Machtbegrenzung findet ja aktuell überhaupt nicht statt. So müssen wir miterleben, wie Wenige über das Schicksal vieler Millionen Menschen bestimmen und eine Spaltung in der Gesellschaft provozieren, die sich sogar durch Familien und Partnerschaften zieht. Für meine Kinder und meine Enkelkinder wünsche ich mir eine lebenswerte, freie Welt und kein totalitäres System. Dafür setze ich mich ein. 

Heike Rostkowski, Schatzmeisterin

Mir wurde im letzten Jahr schmerzlich bewusst, wie zerbrechlich unsere Demokratie war. Die Regierung hebelte unter dem Vorwand einer Pandemie das Grundgesetz aus und versagt der Bevölkerung bis heute ein menschenwürdiges Leben in Eigenverantwortung. Damit so etwas nie wieder passieren kann, setze ich mich für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mit direkter Demokratie und Mitbestimmung für die gesamte Bevölkerung ein. DieBasis mit ihren vier Säulen Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz sehe ich dafür als geeignete Plattform an.

Heike Rostkowski, Jahrgang 1965, Steuerfachangestellte mit Berufserfahrung in diversen Branchen